|
|
ROIM® - Risiko Orientiertes Instandhaltungs Management
Optimierung von Instandsetzungs- und Wartungsintervallen
Globalisierte und deregulierte Märkte bedeuten erhöhten Wettbewerb und Kostendruck für Unternehmen
und zwingen diese nach neuen Möglichkeiten zu suchen, um Betriebs- und Wartungskosten technischer
Anlagen zu reduzieren. Dabei steht gleichzeitig die Erhaltung der Sicherheit und Zuverlässigkeit
der Anlagen im Vordergrund.
Eine solide Basis zur Entscheidungsfindung auf dem Gebiet der Instandhaltungs- und
Wartungsoptimierung ergeben Zuverlässigkeits- und Risikoabschätzungen in Verbindung mit
Informationen aus Herstellerangaben, Expertenempfehlungen und physikalischen Modellrechnungen.
Unter Berücksichtigung sicherheitstechnischer, HSE- und behördlicher Aspekte lassen sich bislang
traditionell fest definierte Intervalle optimieren, um sowohl Kosten als auch Stillstandzeiten von
Maschinen und Anlagen zu minimieren. |
Projektbeschreibung:
Im Auftrag der TÜV Industrie Service GmbH hat
die Software Factory GmbH ein Werkzeug entwickelt, das Unternehmen bei der Erstellung von
Risikoanalysen unterstützt und als Bewertungsgrundlage für eine "risikoorientierte Instandhaltung"
dient.
Anhand der technischen Anlagendaten erfolgen Auswertungen in Abhängigkeit der Parameter
Fehlerwahrscheinlichkeit (Probabilitiy of Failure) und Fehlerauswirkungen (Consequence of Failure).
Daraus wird das mit der jeweiligen Komponente verbundene Risiko automatisch berechnet. |

Abb. 1: Technische Anlagen im Fokus der risikoorientierten Instandhaltung
|
Anschließend erfolgt eine Bewertung hinsichtlich der Kosten unter Berücksichtigung
der Auswirkungen auf Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE). Als Ergebnis wird eine Risikomatrix
erstellt, aus der die kritischen Komponenten ersichtlich sind. Hier liegen die Handlungsfelder für
eine Optimierung der Inspektion bzw. Instandhaltung. Die Software ist als reine JAVA-Applikation
realisiert und verwendet zur persistenten Datenhaltung eine MySQL-Datenbank.
Im Funktionsumfang enthaltene Features:
- Abbildung gesamter Anlagen (System, Komponenten, Subkomponenten)
- Ereignisdefinition (Funktionsausfall, Schadens- und Alterungsmechanismen)
- Definition von Risikoklassen
- Verwaltung der Inspektionen
- Stammdatenpflege auf Mandanten-, Anlagen- und Anlagenbereichsebene
- Darstellung des Komponentenlebenslaufs
- Berechung der Ausfallwahrscheinlichkeit
- Graphische Darstellung von Risk-Ranking und optimiertem Risk-Ranking
- Verwaltung von Dokumenten und Vorschriften
- Internationalisierung (z.B. Währung, SI)
- Import/Export in XML, CSV, Excel
- Reportfunktionen
- Mandantenfähigkeit
- Benutzerverwaltung, Rollenkonzept
|
|
|