Model Based Definition mit SF COLORCODING

Warum Model Based Definition die 2D-Zeichnung ablöst

Toleranzfestlegung vollautomatisch – ohne 2D-Zeichnung

SF COLORCODING weist Toleranz- und Oberflächeninformationen vollautomatisch per Farbkodierung direkt im 3D-Modell zu. Die manuelle Antragung in einer separaten 2D-Zeichnung entfällt vollständig, was erhebliche Zeitersparnis im Konstruktions- und Fertigungsprozess bedeutet. Farbpaletten und Toleranzwerte sind individuell je Unternehmen konfigurierbar – für eine nahtlose Integration in bestehende NC- und CMM-Workflows.

In traditionellen Konstruktionsprozessen werden Toleranzen und Oberflächenqualitäten in aufwendig erstellten 2D-Zeichnungen dokumentiert. Dieser Schritt ist zeitintensiv, fehleranfällig und erzeugt einen Medienbruch zwischen CAD-Modell und nachgelagerten Prozessen wie NC-Programmierung oder Koordinatenmesstechnik (CMM).

Model Based Definition (MBD) löst dieses Problem: Toleranz- und Qualitätsinformationen werden direkt im 3D-CAD-Modell hinterlegt und von dort aus in alle nachgelagerten Prozesse übergeben. SF COLORCODING macht diesen Ansatz in PTC Creo mit vollautomatischer Farbzuweisung praktisch umsetzbar – schnell, präzise und ohne manuelle Doppelarbeit.

Zeitersparnis

Die manuelle Toleranzantragung in 2D-Zeichnungen entfällt vollständig – Toleranzinformationen sind direkt im 3D-Modell hinterlegt.

Durchgängige Prozesskette

Farbkodierungen können direkt in NC- und CMM-Programmierungstools wie Hypermill übernommen werden – ohne Medienbruch.

Individuelle Konfiguration

Farb- und Toleranzpaletten werden je Unternehmen individuell definiert und können flexibel angepasst oder analysiert werden.

Creo-Integration

Das Add-On ist direkt in die Creo-Benutzeroberfläche integriert – Farben zuweisen, speichern, entfernen und wiederherstellen in einem Interface.

Model Based Definition: SF COLORCODING im Detail

Wie SF COLORCODING funktioniert

SF COLORCODING ist ein Add-On für PTC Creo, das die vollautomatische Zuweisung von Farben zur Toleranzfestlegung und zur Definition von Oberflächenqualitäten direkt im 3D-Modell ermöglicht. Konstrukteure wählen aus individuell konfigurierten Farbpaletten, die Toleranzwerte und Oberflächenqualitäten nach Unternehmensstandard kodieren – die Zuweisung erfolgt auf Knopfdruck.

Liegt bereits ein farbkodiertes Creo-Modell vor – etwa von einem Lieferanten oder einem anderen Team – erlaubt SF COLORCODING zusätzlich die Analyse der zugrunde liegenden Farbpalette. Toleranzinformationen hinter bestehenden Farbcodes können so schnell nachvollzogen und weiterverarbeitet werden.

Zuweisung nach verschiedenen Kriterien

SF COLORCODING bietet flexible Möglichkeiten, Farben gezielt auf Modellelemente anzuwenden. Die Zuweisung ist möglich nach:
Diese Flexibilität ermöglicht es, auch komplexe Bauteilstrukturen vollständig und konsistent zu kodieren – unabhängig davon, ob es sich um einfache Einzelteile oder mehrstufige Baugruppen handelt.

Integration in NC- und CMM-Prozesse

Die Model-Based-Definition-Strategie mit SF COLORCODING entfaltet ihren größten Nutzen in der Verbindung mit nachgelagerten Fertigungsprozessen. Farbkodierungen können direkt in NC-Programmierwerkzeuge wie Hypermill sowie in CMM-Programmierungstools übernommen werden. Die Toleranzinformationen aus dem 3D-Modell stehen damit ohne manuelle Übertragung sofort für die Fertigungsplanung und Qualitätsprüfung bereit.

Model Based Definition als Strategie für Industrie 4.0

Model Based Definition ist ein zentraler Baustein moderner Digital-Engineering-Strategien: Wer Toleranzinformationen im 3D-Modell verankert, schafft die Grundlage für durchgängig digitale Fertigungsprozesse – von der Konstruktion über die NC-Programmierung bis zur automatisierten Qualitätsprüfung. SF COLORCODING macht diesen Ansatz für PTC Creo-Anwender unmittelbar umsetzbar.

Bauteil nach der Bearbeitung mit SF COLORCODING

Analyse

Wir erfassen Ihre Toleranzstandards und bestehenden Farbpaletten für eine passgenaue Konfiguration.

Einrichtung

Sie erhalten SF COLORCODING eingerichtet mit Ihren unternehmens­eigenen Farb- und Toleranzpaletten.

Integration

Unsere Experten binden die Kollisions­prüfung als festen Schritt in Ihren Konstruktions­­prozess ein.

Anfrage & Beratung

Unsere Experten zeigen Ihnen, wie SF COLORCODING Ihre Toleranzprozesse in PTC Creo digitalisiert und wie Sie 2D-Zeichnungen durch durchgängige MBD-Workflows ersetzen können.
SF Kontakt Allgemein Formular (#5)

Allgemeine Fragen zu SF COLORCODING

Was ist Model Based Definition (MBD)?
Model Based Definition (MBD) bezeichnet den Ansatz, alle produktrelevanten Informationen – insbesondere Maß- und Formtoleranzen sowie Oberflächenqualitäten – direkt im 3D-CAD-Modell zu hinterlegen, anstatt sie in separaten 2D-Zeichnungen zu dokumentieren. Das Modell wird damit zur einzigen maßgeblichen Datenquelle für Konstruktion, Fertigung und Qualitätsprüfung.
SF COLORCODING ist ein Add-On für PTC Creo, das Toleranz- und Oberflächeninformationen vollautomatisch per Farbzuweisung direkt im 3D-Modell festlegt. Die verwendeten Farb- und Toleranzpaletten werden individuell je Unternehmen konfiguriert, und die Zuweisung kann auf einzelne Flächen, Konstruktionselemente, Gruppen oder nach Featureparametern erfolgen.
Die manuelle Antragung von Toleranzwerten in einer separaten 2D-Zeichnung entfällt vollständig. Stattdessen werden Toleranzinformationen direkt im 3D-Modell hinterlegt und von dort aus automatisch in nachgelagerte Prozesse wie NC-Programmierung und CMM übergeben – ohne Doppelarbeit und ohne Medienbruch.
Ja, SF COLORCODING ermöglicht neben der Zuweisung eigener Farbpaletten auch die Analyse bereits bestehender Farbkodierungen in einem Creo-Modell. Die zugrunde liegende Farbpalette und die hinterlegten Toleranzinformationen können so schnell nachvollzogen und weiterverarbeitet werden.
SF COLORCODING unterstützt die direkte Nutzung der Farbkodierung in NC-Programmierwerkzeugen wie Hypermill sowie in CMM-Programmierungstools. Durch diese Integration fließen Toleranzinformationen aus dem 3D-Modell ohne manuelle Übertragung direkt in die Fertigungsplanung und Qualitätsprüfung.
Ja, die Definition der in SF COLORCODING verwendeten Farb- und Toleranzpaletten kann von jedem Unternehmen individuell vorgenommen werden. So lässt sich das Add-On exakt auf unternehmenseigene Normierungen, Qualitätsstandards und bestehende Prozesse abstimmen.
MBD ist aktuell keine gesetzliche Pflicht, entwickelt sich aber zunehmend zum Industriestandard – besonders in Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau. Unternehmen, die früh auf MBD setzen, profitieren von kürzeren Durchlaufzeiten, weniger Fehlern und einer besseren Grundlage für automatisierte Fertigung.
SF COLORCODING ist direkt in die native Creo-Benutzeroberfläche integriert. Über ein übersichtliches Interface können Konstrukteure Toleranzinformationen zu Farbcodes aufrufen, Farbzuweisungen speichern, entfernen und bei Bedarf wiederherstellen – ohne zwischen verschiedenen Programmen wechseln zu müssen.